Videos 1


Die grünen Titel sind Inhaltsangaben und keine Links zu den Themen auf dieser Seite.

 

1. Glas

 

2. Sprengung Karstadt

 

3. Aufzug

 

4. Strg Z eitgeist

 

5. Peter Friese vs. Christian Stock


Glas (8:20)

SD-Video 720x576

Glas in ästhetischer Sichtweise

Dieses Video entstand als Nebenprodukt bei den Dreharbeiten für eine Videoinstallation der Künstlerin Gerda Schlembach aus Essen und lief auf dem Filmfestival "Blicke" in Bochum, im Filmstudio Essen und zuletzt wurde es im Januar 2017 auf eine Schaufensterscheibe der Galerie no cube (Münster) projiziert.

 

Sprengung Karstadt (6:30)

SD-Video 720x576

Für das neue Einkaufszentrum am Limbecker Platz in Essen wurde die fast hundertjährige Warenburg abgerissen und der Turmvorbau gesprengt.

 

Bis zur letzten Minute überlegte ich noch, ob ich hingehen sollte oder nicht.

Nur mit einer Handkamera, ohne Stativ entstanden dann diese Aufnahmen der Sprengung.

 

Aufzug, 2006 (2:22)

SD-Video 720x576

In einem Aufzug in der Kohlenwäsche der Zeche Zollverein, Essen.

 

Strg Z eitgeist, 2001 (5:20)

SD-Video 720x576

 

Dieses Video zum Börsenfieber entstand 2001 zum Theaterstück

"Strg Z eitgeist" von Detlef Fuchs und dem Pro Ensemble.

Aufgeführt wurde es im Satiricon-Theater (heute Katakomben-Theater) in Essen-Rüttenscheid. Die drei gezeigten Personen waren getrennt auf insgesamt sechs im Theaterraum verteilten Monitoren zu sehen.

Für dieses Video habe ich alles zu einem Bild zusammengefasst.

Das Video ist zwar vom Entstehungsjahr gesehen nicht sehr aktuell, aber des Thema ist es geblieben.

Gemacht habe ich es damals noch mit einem Amiga-Computer (DraCo).

 

Aufführung Strg Z. Foto: Rainer Barmeyer
Aufführung Strg Z. Foto: Rainer Barmeyer

Peter Friese vs. Christian Stock (7:45)

SD-Video 720x576

Peter Friese spricht über ein Werk von Christian Stock, das Bild und gleichzeitig Skulptur ist.


Dieses Video ist Teil des Projekts "vis-à-vis" des Künstlers Jürgen Paas. Mit ihm habe ich insgesamt zehn Videos gestaltet, die als Installation in verschieden Ausstellungen zu sehen waren.

JÜRGEN PAAS: »vis à vis«


10 Videos in einer Installation:


ACHIM BERTENBURG vs. Dr. CHR. DANELZIK (KUNSTMUSEUM DÜSSELDORF)
CHRISTIAN STOCK vs. PETER FRIESE (MUSEUM WESERBURG BREMEN)
CHRISTIAN FROSCH vs. Dr.G. FINCKH (SCHLOSS MORSBROICH / LEVERKUSEN)
THOMAS DEYLE vs. Dr. GABRIELE UELSBERG (MUSEUM MÜLHEIM)
SVEN DRÜHL vs. OLIVER ZYBOK (WUPPERTAL)
RAINER SPLITT vs. Dr. INGRID MISTEREK-PLAGGE (DKM-STIFTG. DUISBURG)
FRANK PIASTA vs. Dr. BERND FINKELDEY (DÜSSELDORF)
WILLY OTREMBA vs. Dr. Hans GÜNTER GOLINSKI (MUSEUM BOCHUM)
RITA ROHLFING vs. Dr. CHRISTIAN KRAUSCH (KV HEINSBERG)
JAN KOLATA vs. STEFAN RASCHE (MÜNSTER)

 

Kamera und Schnitt: Erwin Wiemer

 

Beschreibung


Zwischen dem 16. Mai und dem 16. Juni 2002 wurde das Ausstellungsprojekt erstmals im Kunstmuseum in der Alten Post in Mülheim a. d. Ruhr vorgestellt. Unter dem Titel »vis à vis« haben in den vorausgegangenen zehn Monaten zehn Maler jeweils für einen Zeitraum von drei Wochen ein Bild zur Verfügung gestellt.
Die Bilder waren in Essen in einem eigens dafür eingerichtetem 60 qm großen Raum, dem Raum 3, einzeln für 3 Wochen lang aufgehängt oder aufgestellt, ganz so, wie es die jeweiligen Künstler wünschten. Ein zusätzlich angefertigter monochrom gefärbter MDF-Bildkörper in gleicher Größe und Hänge- bzw Stellsituation, war während des Gesamt-zeitraums auf der gegenüberliegenden Wand angebracht, bzw. auf dem gegenüberliegenden Boden aufgestellt.
Drei Wochen lang blieb diese dialogische Situation bestehen, bevor sie von der nächsten Gegenüberstellung abgelöst wurde. Informiert durch Ausstellungshinweise in den Medien, waren zu jeder Zeit Besucher willkommen.

Zeitgleich wurden zu den jeweiligen Original-Bildern 10 Museums-kuratoren/Kunsthistoriker als Referenten eingeladen, eine kurze und prägnante Betrachtung der Arbeit vor laufender Kamera vorzutragen.
Im Mülheimer Museum wurden die 10 zu den Originalbildern entstandenen monochromen, aber verschiedenfarbigen Bildtafeln, in einem etwa 250 qm großen Ausstellungsraum, um einen kreisförmig aufgestellten Monitorterminal entsprechend der ursprünglichen Hängungen an den Wänden und auf dem Boden verteilt.
Auf 10 Monitoren wurden die Mitschnitte der Referenten-Redebeiträge mittels DVD-Playern übertragen und waren fragmentarisch zu sehen und zu hören: Welcher der jeweiligen Monitore aktiv war, ob einer allein, ob drei, fünf oder alle zehn gleichzeitig, darüber entschied ein Zufallsgenerator. Inaktive Monitore zeigten ein eingefrorenes Standbild.
Während des gesamten Ausstellungszeitraums liefen die Redebeiträge endlos in einer Loopschleife. Zwischen Redeende und Redeanfang erschien kurz die Farbe des im Raum stellvertretend gezeigten Bildobjekts.
Den Ausstellungsbesuchern standen in symphonischer Weise alle Projektanteile visuell und akustisch zeitgleich zur Verfügung.

 

                                                                                                 (Text nach Jürgen Paas, leicht geändert)


 

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