Theater- und Musikvideos


Die grünen Titel sind Inhaltsangaben und keine Links zu den Themen auf dieser Seite.

 

1. Konkret zu Abstrakt" Ralf Haarmann und Frank Niehusmann am 10.2.2014

     im Kunsthaus Essen

 

2. Radikal Audio Lab - Gilda Razani & Frank Niehusmann

 

3. 638 Kilo Tanz - Ausschnitte vom Festival 2012

 

4. Meytal Blanaru - Aurora

 

5. Don't Ask, Don't Tell - Ben J. Riepe + Navtej S. Johar

 

6. KUOZO - Cycle <C>

 

7. Ekseption - Hommage an Rick van der Linden

 

8. Sigi Domke Trio - Glücklichmacher

 

9. Howlin´Horst & The Blues Healers - Konzert im Grend 2008

 

10. Vladimir Vysotzky: "Morgengymnastik" und "Gerüchte"

 

11. "Sind wir alle doof" Musikvideo zum Irak-Krieg

 


Video nach dem Cover der LP "Unknown Pleasures" von Joy Division.

Erstellt wurde es mit einem Preset des Plug-Ins "Trapcode Form" und der Compositingsoft- ware "After Effects".

Die Musik habe ich aus Urheberrechtsgründen weggelassen.

 

Anmerkung

Sobald die Auseinandersetzungen der GEMA mit Youtube beigelegt sind, kann ich hier meine Visuals zeigen, die ich zu Musik aus der Dub-, House-, Techno- und Dubstep-und Rockszene gemacht habe.

Zu sehen sind sie auch als Teil meiner jährlich stattfindenden  Kunstspur-Präsentation im Atelierhaus Alte Schule in Essen-Steele.

 

Konkret zu Abstrakt

Aufnahme vom 10. Februar 2014 im Kunsthaus Essen in der Reihe "Montag - Tontag"

Das elektro-akustische Duo "Konkret zu Abstrakt" besteht aus Frank Niehusmann und Ralf Haarmann. Ralf Haarmann erzeugt Sounds, die er sampled, looped und bearbeitet. Mandoline und Luftballons werden einbezogen. Frank Niehusmann holt aus dem Drumpad Klänge vom Musikfetzen bis zum Alltagsgeräusch.
Beides stößt aufeinander: Maschinen, Stimmen und Melodiebruchstücke.

Es entstehen spontanene Ton-Konstruktionen. Sie nennen das "Digital Jazz, Rotostyle, Dadahall, Crossdub". Die beiden Musiker proben nicht miteinander, ihre Musik entsteht spontan.

Die Aufnahmen machte ich unvorbereitet mit einem kleinen Fotoapparat im Taschenformat, der auch HD-Video aufzeichnen kann.
Ich benutze den Fotoapparat als "Videonotizbuch im Taschenformat" und habe ihn fast immer bei mir. Der Ton wurde lediglich von einem winzigen in der Kamera eingebauten Mikrofon aufgenommen.

 

Radikal Audio Lab

contemporary and experimental electroacoustic music

Rü-Bühne Essen, Konzert vom 18. September 2016

 

Gilda Razani
theremin, electronics
&
Frank Niehusmann
computer, controller, samples

 

Gilda Razani ist eine der wenigen professionellen Thereminspielerinnen. Neben ihrer klassischen Spielweise geht sie in ihren Kompositionen und Improvisationen an die zeitgenössischen Grenzen ihres Instruments. So erzeugt sie mit elektronischen Effekten Sounds wie von E.-Gitarren in brachialer Hardrock-Ästhetik gleich neben entrückten Sinusklanggebilden, sphärischen Chören und zartesten Noise-Minimalismen.

 

Frank Niehusmann gestaltet elektronische Klänge auf der Grundlage eigener Mikrofon- aufnahmen und Tonstudio-Experimente. Nach frühen Arbeiten mit analogen Tonband- maschinen gilt sein Interesse heute Kompositionen und Konzerten mit digitalen DJ-Techniken und elektronischen Schlagzeugen, für die er eigene Software entwickelt. Der Sound seiner Werke läßt oft seine Herkunft aus dem Industriegebiet an der Ruhr erkennen, wo er auch viele Jahre als Autor für Rundfunk und Fernsehen tätig war.

                                                                                                                       (Text: Radikal Audio Lab)

 


ZEITGENÖSSISCHER TANZ / TANZTHEATER


638 Kilo Tanz ... und weitere Delikatessen Tanzfestival in Essen 2012

„638 Kilo Tanz und weitere Delikatessen" - das Tanzfestival in Essen ist zu einem festen Begriff beim Publikum und in der NRW-Tanzszene geworden.

Mit ausverkauften Vorstellungen ist das Festival neben dem überragenden Tanzprogramm bekannt für die Begegnungen zwischen Publikum und Künstlern bei kulinarischen Snacks.
2012 war ich an drei von vier Festivaltagen mit meiner Kamera dabei. Im Video sind Ausschnitte  der Aufführungen im Schauspiel Essen/Casa, dem Katakomben-Theater und dem Schwimmzentrum in Essen-Rüttenscheid zu sehen.
Auch im November 2013 werden Tänzer aus Essen und aus dem Ausland an vier Tagen wieder für ein vielschichtiges Programm sorgen.

Meytal Blanaru - Aurora

638 Kilo Tanz 2012 - Schauspiel Essen / Casa

Es gibt drei Arten von Wolfskindern. Die wilden, die isolierten und die eingesperrten Kinder. Dieses Stück ist Genie gewidmet, einer heute 55 jährigen Frau, die an ihrem 20. Lebensmonat fast 12 Jahre lang ein eingesperrtes Kind war. Blanaru zeichnet ein eindringliches Portrait, zerbrechlich und verwundbar.

There are three types of feral children. The wild ones, the isolated ones and the captive ones. This play is dedicated to Genie, a woman of now 55 years of age, who had been an incarcerated child for almost twelve years starting at 20 months of age.
Blanaru draws an insistent portrait, fragile and vulnerable.

 

Meytal Blanaru, in Israel geboren, Tänzerin/Choreographin, sie arbeitete u.a. mit De De Dance Company, Wee Dance Company und Vertigo Dance Company. Meytal lebt und arbeitet zurzeit in Brüssel mit Les Ballets C de la B.

KONZEPT UND CHOREOGRAPHIE: Meytal Blanaru
TANZ: Meytal Blanaru
KOSTÜM: Yaarit Eliyahu

Don´t Ask, Don´t Tell

a dance / live art performance by Navtej S. Johar and Ben J. Riepe

 

Das deutsch-indische Projekt „Don’t Ask, Don’t Tell“ entstand in engem künstlerischen Austausch zweier Choreografen: Ben J. Riepe aus Düsseldorf und Navtej S. Johar aus Neu-Delhi. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit arbeiteten sie jeweils sechs Wochen in Deutschland und Indien mit Tänzern und Musikern aus Europa und Indien. „Don’t Ask, Don’t Tell“ ist nach einer Tournee im November 2012 durch mehrere Städte Indiens nun erstmals in NRW zu sehen. Die Sängerin Karolina Rüegg, der Musiker João Bento und vier Tänzer agieren in tableauartigen Szenen, in denen kulturelle Konventionen und das Verhältnis von sexuellem Verlangen und dessen Darstellbarkeit auf der Bühne thematisiert werden. „Break the pattern“, titelte die indische Tageszeitung „Sunday Business Standard“ über die Produktion, die Stereotypen sowohl des indischen als auch des zeitgenössischen europäischen Tanzes auslotet und sich in atmosphärisch dichten Szenen auf die Individualität der Performer konzentriert.
Ben J. Riepe arbeitet seit 2004 mit seiner Kompanie in einem eigenen Probenstudio in Düsseldorf und gehört zu den mit der Spitzenförderung des Landes NRW ausgezeichneten Künstlern. Bereits 2009 tourte er mit „Liebe | Tod | Teufel – Das Stück“ durch Indien. Navtej S. Johar zählt zu den Vorreitern des Tanzes in Indien und stellt die Form des Bharatanatyam in einen zeitgenössischen Kontext. Die beiden Künstler lernten sich 2009 in Indien kennen und begannen einen intensiven Austausch über ästhetische Konzepte.

 

                                                                                                                      (tanzhaus nrw, düsseldorf)

http://www.benjriepe.com

 

Don't Ask, Don't Tell - Trailer

Dieses kurze Video ist ein Ausschnitt aus einer Langfassung, die über fast die gesamte Länge des Stücks geht. Beide Videos habe ich für die Ben Riepe Kompanie geschnitten.

 

KUOZO - Cycle <C>

Ausschnitte aus der Aufführung des Tanzkonzerts Cycle <C> der Kompanie KUOZO im "Südpol" in Luzern. Mu-Yi Kuo (Tanz) und Patrik Zosso (Musik).

 

Choreography/Composition/Performance: Mu-Yi Kuo & Patrik Zosso
Dramaturgy: Jessica Huber & Vincent Bozek
Video : Michelle Ettlin & Reinhard Hubert
Costumes: Margit Koch
Technical direction/Light design: Reinhard Hubert
Sound engineer: Felix Lisske
Photography: Anja Fonseka
Film: Dion Merz
Editing: Erwin Wiemer
Production Management: Irina Castillo

 

A Company KUOZO Production. Co-produced by Südpol Musik Tanz Theater Luzern. Support from the Ernst Göhner Stiftung, FUKA-Fonds Luzern, Kanton Luzern, RKK Luzern, Allbau Stiftung, Kultur Büro Stadt Essen.

 


MUSIK / MUSIKVIDEO / THEATER


Ekseption

Ekseption, in den siebziger Jahren kannte sie fast jeder. Sie wurden durch Rock-Arrangements von klassischer Musik, bevorzugt Johann Sebastian Bach, mit Rick van der Linden an der Hammond-Orgel, bekannt.

Dirk-Peter Fuchs, mit dem ich die Lichtburg-Interviews mache, selber Orgel-Fan, hatte die Idee zu einer Dokumentation über die Band.

"The Flying Dutchmen" sollte das Projekt heißen.

Während der Dreharbeiten erkrankte Rick van der Linden und starb nach langer Krankheit am 22. Januar 2006. Wir brachen unser Projekt ab. 

Übriggeblieben ist neben einigen Interviews, eine Aufnahme eines Konzerts im niederländischen Oldenzaal von 2003. Die Aufnahmen des Konzerts sollten zwischen Interviews eingestreut werden und waren eingentlich nicht als Konzertfilm gedacht.

Das Videomaterial aus Oldenzaal habe ich geschnitten, es ist auf einer DVD erschienen, zusammen mit Aufnahmen aus dem "Musikladen" von 1977.

Aus dem Konzertmaterial und Bildern von der Trauerfeier in Hoogeveen, dem Heimatort von Rick van der Linden, habe ich eine Hommage an Rick van der Linden geschnitten, die weiter unten zu sehen ist.

 

Das Cover der Ekseption_DVD
Das Cover der Ekseption_DVD
Aus dem Booklet der DVD
Aus dem Booklet der DVD

Video: Hommage an Rick van der Linden (7:00)

Die Aufnahmen von der Trauerfeier für Rick van der Linden habe ich mit Dirk-Peter Fuchs in Hoogeveen (NL) gemacht. Zusätzlich sind Konzertausschnitte aus dem Oldenzaal-Konzert von 2003, einem der letzten der Band, zu sehen.

 

SD-Video 720x576

Kamera Bühne: Ralf Gerski

Kamera 2: Erwin Wiemer

Schnitt: Erwin Wiemer

Idee und Regie: Dirk-Peter Fuchs

 

Sigi Domke Trio - Glücklichmacher (2:45)

Ausschnitt aus dem Konzert vom 25. November 2010 im Kulturzentrum Grend in Essen-Steele.

 

Besetzung:

 

Sigi Domke - Gitarre, Gesang und Moderation

Melanie Arnold - Gesang

Michael Kleinjohann - Kontrabass

 

Video:

 

Kamera: Erwin Wiemer und Ansgar Wojahn

Schnitt: Erwin Wiemer

 

Howlin' Horst

 

Howlin´Horst (Horst Burchard) war mit Jahrgang 1931 der wohl älteste Bluessänger Deutschlands. Er ist am 25. Februar 2017 gestorben.

Er war in der Jugendarbeit tätig, half bis zuletzt Jugendlichen in Notsituationen und spielte seinen Blues auch vor Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt in Essen.

Horst war unser Nachbar, er wohnte im Haus direkt gegenüber von uns.

 

Bilder von der Trauerfeier am 17. März 2017

 

Howlin´Horst & The Blues Healers 2008 im Grend

Die folgenden Videos sind Teil einer Aufzeichnung des Konzerts vom 14. Juni 2008 im Grend in Essen-Steele. Die Aufnahmen machte ich mit zwei Kameras gleichzeitig: Die Kamera für die Totale lief unbesetzt, mit der Handkamera lief ich vor und auf der Bühne herum.

 

Howlin’ Horst: Gesang und Mundharmonika
Huggy J.B. - Tasten
Erik Scheppan - Gitarre
Udo Marx - Bass
Klaus H. Schröder - Schlagzeug

Grend Blues Session live 14.06.08

 

Sweet little Angel (9:26)

 SD-Video 720 x 576

Wiederauferstehungsblues (6:11)

SD-Video 720 x 576

Jogging Joe (3:51)

SD-Video 720 x 576

Stakling Blues (8:44)

SD-Video 720 x 576

Die Milch (5:06)

SD-Video 720 x 576

"Morgengymnastik" und "Gerüchte" (5:55)

Diese beiden Videos sind Teil einer DVD, die ich zum Liederabend "Ein Lied von der Erde", der dem legendären Vladimir Vysotzky gewidmet war, gemacht habe.

Rezo Tschchikwischwili vom Schauspiel Essen singt, musiziert und spielt in den beiden Videos, die komplett an einem Tag gedreht wurden.

Da die Lieder in russischer Sprache vorgetragen wurden, sollte urprünglich nur der Text der Übersetzung auf der Leinwand laufen. Spontan entschieden wir uns, Bilder und Videos dazu zu machen.

Regie: Robert Smajgert.

Aufführungsort war die Heldenbar im Grillo-Theater in Essen.

 

SD-Video 720x576

Die beiden im zweiten Teil des Videos dargestellten Personen sind von Rezo Tschchikwischwili gespielt.

 

Nach der Aufnahme des ersten Teils des Videos musste Rezo für den zweiten Teil umgeschminkt werden.
Nach der Aufnahme des ersten Teils des Videos musste Rezo für den zweiten Teil umgeschminkt werden.

DVD

Zum Projekt ist eine DVD mit der kompletten Aufführung in der Heldenbar erschienen

Cover der DVD "Ein Lied von der Erde" mit Liedern und Texten von Vladimir Vysotzki, vorgetragen von Rezo Tschchikwischwili (Rezo Chkhikvishvili).
Cover der DVD "Ein Lied von der Erde" mit Liedern und Texten von Vladimir Vysotzki, vorgetragen von Rezo Tschchikwischwili (Rezo Chkhikvishvili).

Sind wir alle doof (2002), 5:00

Ein Kreuz steht auf dem Altar, davor tanzt ein Hawaii-Mädchen - und S.Addam pokert mit B.Ush um Waffen, Geld und Sex. Dazu singt der P.Astor Sind wir alle doof? Hula-hula-hula.

Provozieren, amüsieren und aufrütteln zum Protest gegen einen drohenden Krieg im Irak sollte das Musikvideo.

30 Musiker, Schauspieler, Künstler und Bürger aus Essen und Umgebung haben mitgemacht beim Saddam-Bush Projekt. Der 5-minütige Film ist in der Zeit von Oktober bis Dezember 2002 entstanden.

 

Regie: Robert Smajgert

Kamera: Ralf Gerski,Yuktesh Hömann und Erwin Wiemer

Schnitt: Erwin Wiemer

 

Die Produktion entstand mit Unterstützung des Offenen Kanals Essen (OK 43).

 

SD-Video 720x576

Bilder zum Vergrößern anklicken.

NRZ-Artikel 11.Januar 2003
NRZ-Artikel 11.Januar 2003
Diese Postkarte lag in fast allen Ruhrgebiets-Szenekneipen aus und konnte an das Weiße Haus verschickt werden.
Diese Postkarte lag in fast allen Ruhrgebiets-Szenekneipen aus und konnte an das Weiße Haus verschickt werden.

 

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