Atelierhaus PPP 2010

Bilder von den diesjährigen Veranstaltungen der Reihe Personen Projekte Perspektiven (PPP)

Hinweise zu den kommeneden Veranstaltungen sind unter "Aktuelles" zu finden.

1. PPP 64  Ein Abend mit Eric Rohmer  29.1.2010

 

2. PPP 65 Rike Felka - Unica Zürns Anagramme und Zeichnungen

                 12.2.2010        


 

Auch 2010 wird es im Atelierhaus Alte Schule wieder interessante Vorträge, Filme und Gesprächsrunden geben.

Ein Abend mit Rohmer

Diskussion mit anschließender Filmvorführung. Gezeigt wurde Vollmond- nächte von 1984.

Anlass der Veranstaltung war der Tod Eric Rohmers am 11. Januar 2010.

 

Gesprächsrunde zu den Filmen von Eric Rohmer am 29. Januar 2010

zum Film:

Die junge Frau Louise ist zu ihrem Freund Rémi an den Stadtrand von Paris gezogen. Ihre eigene Wohnung im Zentrum von Paris hat sie vermietet. Das eintönige Leben am Stadtrand ist für sie jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. Sie langweilt sich und vermisst ihre Freunde in Paris. Besonders fehlt ihr der Schriftsteller und Ratgeber Octave. Obwohl sie Rémi liebt, trennt sie sich von ihm und kehrt in ihre alte Wohnung zurück. Die räumliche Trennung von Rémi schürt jedoch weitere Zweifel bei Louise. Sie hat ihn im Verdacht sich mit ihrer Freundin Camille zu treffen. Aber auch Louise ist sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher, als sie den Musiker Bastien kennenlernt. Als sie sich entschließt doch zu Rémi zurückzukehren, muss sie jedoch feststellen, dass dieser mit Marianne zusammenleben möchte. Marianne ist die Mitbewohnerin von Camille. Die Trennung ist nun endgültig.

 

Der Film nahm 1984 am Wettbewerb der Internationalen Filmfestspielen von Venedig teil. Hauptdarstellerin Pascale Ogier wurde mit dem Preis der besten Schauspielerin ausgezeichnet. 1985 wurde der Film für fünf César nominiert.

 

Quelle: Wikipedia

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Die träumende Hand - Unica Zürns Anagramme und Zeichnungen

Vortrag von Rike Felka

Die Aufzeichnungen der Berliner Schriftstellerin Unica Zürn aus den Jahren 1953-1970 sind versetzt mit geschriebenen Bildern, die verschlüsselt sind und zugleich einer selbstanalytischen Perspektive folgen. "Bildervorgänge", die in ihrer spätsurrealistischen Spezifik bestimmt werden sollen, hat sie im Kontext ihrer Prosa und ihrer Anagrammgedichte erprobt und ausgelotet. Gleichzeitig hat Unica Zürn gezeichnet. Der Vortrag widmete sich der Übergangsstelle und dem Zusammenspiel zwischen den geschriebenen Bildern und den Zeichnungen. " Mit dem auftauchenden Mond wird das Zimmer zum Garten: Die Wände verschwinden oder bestehen nur noch aus dem Schatten von Blättern und Zweigen."

(Unica Zürn)

 

Rike Felka

Dr. habil. Rike Felka, Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin (Berlin).
Lehrtätigkeit im In- und Ausland. Schwerpunkt: Französische Texttheorie und Bildwissenschaft.
Publikationen u.a.: Psychische Schrift. Freud, Derrida, Celan. (Wien 1990); Indiasongkomplex. Zu Marguerite Duras. (Berlin 1994). Vorläufig Beiseitegelegtes. Studien zu Nachlasstexten. (Berlin 2000). Geschriebener Raum (Berlin 2009). Zahlreiche Aufsätze zu Unica Zürn, zuletzt: Die träumende Hand, in: Unica Zürn, Alben, Berlin 2009.

 

Unica Zürn (* 1916 in Berlin-Grunewald; †1970 in Paris)
Schriftstellerin und bildende Künstlerin
Im Umfeld des Surrealismus produzierte Unica Zürn Texte und Bilder, in denen das Bedürfnis nach starken, mit Lebensintensität besetzten Vorstellungen spürbar wird. Ihr literarisches Werk besteht zum einen aus autobiografisch geprägter Prosa, zum anderen aus poetischen Texten, von denen ihre Anagramm-Gedichte am bekanntesten sind. Ihre Arbeiten in Alben, Heften und übermalten Partituren sind der umfangreichste Teil ihres bildnerischen Werkes. Für ihre Arbeit wie auch ihr Leben war das Wechselspiel mit der künstlerischen Praxis Hans Bellmers, das Zusammenleben mit ihm, aber auch die Wahlverwandtschaft mit Henri Michaux von großer Bedeutung. Sie hat allerdings nie versucht ihre Fremdheit, ihre Singularität, ihre Distanz zu sich und ihrem Leben zu vertuschen. Am 19. Oktober 1970 beging sie Selbstmord durch einen Sprung aus dem Fenster der Wohnung Hans Bellmers.

 

 

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Tel.+Fax 0201/515592 - E-Mail doris.schoettler-boll@atelierhaus-essen.de - www.atelierhaus-essen.de
KUNSTRAUM - ALTE SCHULE - e.V.
Wir danken dem Kulturbüro der Stadt Essen und den Freunden des Atelierhauses für die freundliche Unterstützung dieser Veranstaltungsreihe

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