1. Fotos Filmsudio ab 2007
2. Eine kurze Geschichte des Kinos
3. Zeitraffervideos aus dem Filmstudio
Das Filmstudio Glückauf im Essener Südviertel ist das älteste Kino des Ruhrgebiets. Seit 2001 war es geschlossen, da das baufällige Gebäude 2007 abgerissen werden musste und nach dem Original aus den 1920er Jahren wieder aufgebaut wurde. Am 18. Dezember wurde es wiedereröffnet.
(99 Bilder)
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Fotos vom Zustand vor dem Abbruch bis zum neuen Rohbau...
1924 wurde das Filmstudio im 1922/1923 errichteten Glückauf-Haus eröffnet. Damit ist das Filmstudio eines der ältesten, nahezu durchgehend als Kino betriebenen Filmtheater Deutschlands. Im Zweiten Weltkrieg 1945 wurde das Gebäude durch einen Bombentreffer zerstört und zwei Jahre später wiederaufgebaut. 1953 wurde eine neue Einrichtung installiert. Die Menz- Theaterbetriebe übernahmen 1985 das Filmstudio. Von 1991 bis 2001 betrieb man es ohne Zuschüsse als Filmkunsttheater.
Am 19. April 2001 wurde das Kino vorläufig geschlossen. Der Grund waren Mängel in der Statik, die sich auch auf die Deckenkonstruktion auswirkten. Von 1991 bis zum Auslauf des Pachtvertrages im Dezember 2002 war Hanns-Peter Hüster Betreiber des Filmstudios. Im Jahre 2004 erwarb die Firma Kölbl-Kruse das Glückauf-Haus, welches vorher im Besitz der Ruhrkohle AG war.
Der Besitzer der Immobilie hat der Presse mitgeteilt, er sei am Erhalt des Kinos und seiner baldigen Wiedereröffnung interessiert. Die Ausstattung ist, auch aus Gründen des Denkmalschutzes, komplett und sorgfältig zerlegt zwischengelagert worden, um Beschädigungen zu vermeiden.
Die Sanierung und Rekonstruktion wird rund 2,3 Millionen Euro kosten. Der derzeitige Eigentümer und der derzeitige Mieter werden jeweils 250.000 Euro übernehmen. Der Restbetrag von 1,8 Millionen Euro muss über Spenden finanziert werden, Zuschüsse der Stadt gibt es nicht.
Am 11. Dezember 2006 wurde der Verein „Rettet das Filmstudio e. V.“ gegründet.
Mit der Benefiz-Veranstaltung Künstler für das Filmstudio am 26. Februar 2007 in der Essener Lichtburg wurden mit Hilfe von Eintrittsgeldern und privaten Spenden 240.000 Euro gesammelt. Hierbei boten unter anderem Hagen Rether, Rafael Cortés, RosaMontes und Alberto Alarcón sowie das Trio der Essener Philharmoniker und Künstler des GOP Varietés ein Überraschungsprogramm, durch das Manni Breuckmann vom WDR führte.
Im Februar 2008 war der Wiederaufbau durch weitere private Spender, und damit auch der Spielbetrieb für mindestens zehn Jahre gesichert. Das war die Forderung des Landes Nordrhein-Westfalen, sonst hätte es seine Fördergelder zurückverlangen können.
Laut Planung soll das Filmstudio im Dezember 2009 zurück in das Glückauf- Haus ziehen. Das Filmstudio wrd zur Zeit, ähnlich dem Original aus dem Jahre 1924, wieder aufgebaut, und daher nicht das bisher gewohnte Bild des Nachkriegsbaus bieten. Das Kino wird wieder zur denkmalgeschützten Fassade des Glückaufhauses passen. Die rund 90 Prozent der Inneneinrichtung, die sichergestellt werden konnten, werden wieder eingesetzt. Lediglich die Sitzanzahl wird reduziert, um mehr Beinfreiheit zu erreichen.
Quelle: Wikipedia
Weitere Informationen: "Rettet das Filmstudio e.V.“, c/o Lichtburg Essen, Kettwiger Str. 36, 45127 Essen, Tel. 0201 - 289 55-0, Fax: 0201 - 289 55-22,
E-Mail: info@rettet-das-fimstudio.de, Homepage: www.rettet-das-filmstudio.de
Bankverbindung für Spenden: National Bank - Konto-Nr. 185 3333 - BLZ 360 200 30
Da ich die Bauarbeiten im Filmstudio mit der Videokamera dokumentiert habe, nutzte ich diese Gelegenheit auch für meine Zeitraffervideo-Serie.
Bei YouTube kann man die Videos in einer HD-ähnlichen Qualität betrachten. Dazu doppelt auf das Video klicken und nicht vergessen, das Video auf dieser Seite auf "Pause" zu schalten, damit keine Tondopplung auftritt.
Die Arbeiten im Filmstudio im Glückaufhaus sind inzwischen beendet.
Dass hier hart und qualifiziert gearbeitet wurde, zeigt die folgende Zusammenfassung von Zeitrafferaufnahmen.
Eine neue Zusammenfassung der Bauarbeiten werde ich in Kürze an dieser Stelle zeigen.
Essen hat mit dem Filmstudio neben der Lichtburg ein neues Kinojuwel!
Die Blickrichtung verläuft aus der Bar in Richtung Foyer mit den Garderoben.