Kunstverein Ruhr, Essen

Fotos und Videos

1. Gerda Schlembach: "Silent Flow"

 

2. Gary Hill: "Wall Piece"

 

3. Maximilian Moll: "Keep The Fire Burning"

 

4. Sandra Peters "Stetig Steigende Steine"


5. Jürgen Paas "Hyperarchiv"


6. Kyung woo Chun "Bi Bim Blumen"


7. Werner Ruhnau 85


8. VA Wölfl "Fontaine de Chocolat"


9. Achim Bertenburg "Fluss"

Kunstverein Ruhr e.V.
   Kopstadtplatz 12
   45127 Essen
   Tel:  0201 22 65 38
   Fax: 0201 23 97 53
   sekretariat@kunstvereinruhr.de

www.kunstvereinruhr.de

 

 Öffnungszeiten:

   Di - Fr    10 bis 19 Uhr
   Sa + So 12 bis 17 Uhr
   Feiertage geschlossen

 

Gerda Schlembach - SILENT FLOW

Installation mit Glasberg und Video im Kunstverein Ruhr

10. Dezember 2011 bis 4. März 2012


Eröffnung Freitag, 9. Dezember 2011, 19.00 Uhr

 

In der Mitte des komplett weißen Raumes platziert Gerda Schlembach einen riesigen Tumulus aus glitzernden Glaspartikeln. Der vordere Raumpfeiler wird dabei einbezogen und zum Teil umschüttet. An der Rückwand des Raumes sieht man ein faszinierendes Video, in dem Schichtungen, Bewegungen und regelrechtes Fließen des glänzenden Materials im Rahmen einer besonderen Choreographie veranschaulicht werden. Glas fasziniert die Künstlerin vor allem durch seine kristalline, transparente, Licht reflektierende und zugleich brüchig-fragile Materialität. Immer geht es ihr dabei um Ambivalenzen des Materials, um Übergänge, mögliche und tatsächliche Veränderungsprozesse, die eingeleitet und veranschaulicht werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist dabei die Zerstörung des splitternden Stoffes durch Fragmentierung und seine Neustrukturierung. Alles das gerät innerhalb dieser minimalistischen Installation im wörtlich zu nehmenden White Cube (weiße Decke, Wände, Boden) zu einem ästhetischen Ereignis besonderer Art. Tagsüber wird der glitzernde Glasberg durch den natürlichen Lichteinfall von außen stimuliert. Abends und nachts kann durch das Schaufenster des Raumes bis 23 Uhr das Video erlebt werden, während der schimmernde Glastumulus durch einen Spot hervorgehoben wird.

                                                                                    Kunstverein Ruhr

 

Dauer der Ausstellung: 10. Dezember 2011 bis 4. März 2012.


 

Das Video der Ausstellung habe ich zusammen mit Gerda Schlembach produziert (Kamera und Schnitt).

Aus dem nicht verwendeten Material vom Drehort (einer Glasrecyclingfirma in Gladbeck) habe ich eine Minidoku mit dem Titel "Glas" gemacht.

Das Video wurde auf dem Filmfestival "Blicke" 2011 in Bochum gezeigt.

Es ist hier zu sehen.


Gary Hill - Wall Piece

19.06. - 31.07. 2011


An der Rückwand des komplett in Schwarz gehaltenen Ausstellungsraumes sieht man den Künstler in einer lebensgroßen Projektion im Licht-Stakkato einer gleißend hellen Stroboskoplampe gegen die Wand springen. Während dieser im Hell-Dunkel Rhythmus stattfindenden Aktion spricht er einen Text, der allerdings nur dann stückweise Raum greift und hörbar wird, wenn das Licht seinen in Bewegung befindlichen Körper erfasst: So gerät der Vortrag zu einem rhythmischen Wechselspiel zwischen Licht und Dunkel, Klang und Stille, körperlicher Präsenz und Abwesenheit für Sekundenbruchteile. Wir erfahren nicht, ob es die Stimme ist, die die Lichtblitze hervorbringt, oder das Schlagen des Körpers gegen die Wand, oder ob besagter Rhythmus ganz von Außen stimuliert und gesteuert wird. Klar wird, dass es eine Verbindung zwischen der sprachlichen, der stimmlichen, der visuellen und der körperlichen Wirklichkeit gibt. Wie von selbst beginnen wir unsere Wahrnehmung auf diese ungewöhnliche und sehr intensive Situation auszurichten und den von Gary Hill gesprochenen Text nach und nach zu entschlüsseln. Auf diese Weise werden wir als Betrachter zum Bestandteil der Performance.

(Kunstverein Ruhr)

 

Video von Gary Hill

 

Keep The Fire Buring

Eine Videoinstallation von Maximilian Moll

 

6. März bis 18. April 2010

 

Feuer steht für Wärme und Licht, kann sich aber auch zu einer zerstörerischen, alles verschlingenden Kraft ausweiten. Aus diesem Spannungsfeld heraus ist eine den gesamten Ausstellungsraum umfassende, beeindruckende Dramaturgie entstanden. Die lodernden Videobilder folgen indessen keinen einfachen Erzählmustern. Sie schaffen einen Resonanzraum, in dem Erinnerungen, aber auch archaische kollektive Vorstellungen stimuliert werden und sich zu einer besonderen ästhetischen Erfahrung verdichten. Der erste Eindruck eines angenehm wärmenden Feuers verkehrt sich in sein Gegenteil. Ein virtueller Brandherd weitet sich geräuschvoll zu einer regelrechten Katastrophe aus. Autos stürzen in ein Flammenmeer und sogar ganze Häuser explodieren. Zwischen Purgatorium und Scheiterhaufen, Vorhölle und Endzeit eröffnet sich ein schier unerschöpflicher Erfahrungsraum, an dem sich zahlreiche Gedanken und innere Bilder entzünden. In einem aufwendigen Prozess hat Maximilian Moll computergenerierte Bilder und eigene Videoaufnahmen mit Bildmaterial überblendet, dass er verschiedenen Quellen und Archiven entnommen hat. Eine wie für den Ausstellungsraum des Kunstvereins gemachte, hochbrisante Arbeit. Der Berliner Künstler ist natürlich anwesend und gesprächsbereit. Dauer der Ausstellung: bis 18. April 2010. 

(Kunstverein Ruhr)

 

(38 Fotos)

Videobilder von der Ausstellung (6:00)

Bei der Eröffnung der Ausstellung habe ich neben Fotos auch einige Videobilder gemacht, die ich hier in einem Rohschnitt zeige.

Bewegte Bilder mit Ton sind in diesem Fall näher am Erlebnis der imposanten Videoinstallation.

 

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Sandra Peters

Modifikation - Stetig Steigende Steine

Die Ausstellung endete am 30. August 2009

 

Die noch unfertige Backsteinummauerung der Säulen

Sandra Peters


Modifikation – Stetig Steigende Steine

10. Mai bis 30. August 2009

 

Die in Berlin lebende Sandra Peters hat speziell für den Ausstellungsraum am Kopstadtplatz eine aufwändige und zugleich sehr klare Installation entworfen. Sie ummantelt die beiden Pfeiler im Raum mit runden Backsteinummauerungen, wie man sie von den markanten Schornsteinen des Schlosses Cecilienhof in Potsdam her kennt. Das Auffälligste an ihnen ist der an eine Doppelhelix erinnernde spiralförmige Verlauf der speziell für die Ausstellung hergestellten Ziegelsteine. Damit werden zwei in sich etwas orientalisch wirkende, durchaus „höfisch“ zu verstehende, aber auch etwas wie Industrieschornsteine anmutende Muster von Potsdam nach Essen transferiert. Es ist natürlich kein Zufall, dass die auch im Kontext des Potsdamer Gebäudes ein wenig an Industrieschornsteine erinnernden Formen in Essen ihre Dopplung und damit mehrdeutige Referenz erhalten. Von einigen Stellen der Essener City aus sind besagte zum Teil unter Denkmalschutz gestellte Monumente des Industriezeitalters im Norden der Stadt ohne Schwierigkeiten zu entdecken. Formal werden durch diese Maßnahme die (runden) Säulen am Fenster des Raumes wieder aufgenommen und die gemauerten Pfeiler der Pergola auf dem Platz beantwortet. Kennt man die historische Rolle des Schlosses in Bezug auf die deutsche Geschichte, entsteht wiederum eine ganz neue Sinnebene. Der so entstehende vollkommen neue Raumeindruck, der sowohl vom Platz her, als auch aus nächster Nähe (nämlich im Sinne der Materialität der in Potsdam hergestellten Backsteine) im Raum wahrnehmbar ist, ist nicht unbedingt an Vorwissen gekoppelt, um als wirkmächtiges und Gedanken anregendes Bild bei Betrachtern und Passanten hängen zu bleiben. Die Künstlerin ist am Tag der Vernissage anwesend. Ausstellungsdauer: 10. Mai bis 30. August 2009. Es erscheinen ein Katalog und eine Edition aus speziell hergestellten und nummerierten Ziegelsteinen, die am 9. Mai vorgestellt wird.


Text: Kunstverein Ruhr, Essen

Bilder der Aufbauarbeiten der Ausstellung

(26 Bilder)

Die Arbeiten wurden mit größter Präzision von Spezialisten aus Potsdam durchgeführt.

 

Bilder von der Ausstellungseröffnung am 9. Mai 2009

(67 Bilder)

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Ausstellungseröffnung Jürgen Paas

"Hyperarchiv" (2009)

8. Februar bis 5. April 2009

Jürgen Paas zeigte vom 8. Februar bis zum 5. April 2009 im Kunstverein Ruhr seine zum "Hyperarchiv"zusammengefassten (Farb-)Archive und Depots.

 

Hier sind die Fotos von der Eröffnung der interessanten Ausstellung:

(34 Bilder)

 

Zum Vergrößern auf das Vollformat auf das Rechteck mit dem Pfeil unterhalb des Bildes klicken

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Kyung woo Chun

Bi Bim Blumen (2008)

Ausstellung vom 25. Mai bis 31. August 2008

Performance 27. Juni 2008

Eine Performance mit koreanischem Essen

 

Kunstverein Ruhr, 27. Juni 2008

Von der Performance habe ich ein Video gemacht. Es ist auf der Homepage des Kunstvereins Ruhr unter folgendem Link zu sehen:

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Werner Ruhnau 85

Ein Empfang (2007)

Ein Empfang im Kunstverein Ruhr in Essen zum 85. Geburtstag des herausragenden Architekten und Künstlers.

 

 

Nach dem Empfang blieb der leere weiße Raum mit dem von Werner Ruhnau 1957 entworfenen Stuhl als Relikt der Veranstaltung einige Wochen bestehen.

Ich habe den Empfang dokumentiert. Das Video ist auch beim Kunstverein Ruhr unter folgendem Link zu sehen:

Hinweis zu den You Tube-Videos:

Zum Anschauen im HD-Modus auf das Symbol mit den vier Pfeilen ganz rechts unten klicken und dann eine Auflösung wählen, die ein ruckelfreies Abspielen ermöglicht  240p, 360p, 480p, 720p (HD) oder max. 1080p (HD), je nach Geschwindigkeit der Internetverbindung.


Video: Werner Ruhnau 85 (14:35)

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VA Wölfl "FONTAINE DE CHOCOLAT" 2007

7. Oktober bis 31. November 2007

zu sehen war ein „Raum im Raum“, außen minimalistisch in weißer Farbe, innen ganz mit Schokolade verspachtelt.

In der Mitte des Raumes eine Vitrine mit einem Schokoladenbrunnen...

 

Fotos "FONTAINE DE CHOCOLAT"

zum Vergrößern auf ein Foto klicken

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Achim Bertenburg

FLUSS - MALEREI UND VIDEO 2008

10. Februar bis 30. März 2008

Bilder von der Eröffnung der Ausstellung am 10. Februar 2008

 

zum Vergrößern auf ein Foto klicken

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