Anfang der 80er Jahre lieh ich mir von einem Freund eine Super 8-Kamera der Quelle-Marke "Privileg".
Ich drehte damit auf einem unserer regelmäßig stattfindenden "Dienstags- treffs", Titel des Films: "Dienstagstreff". Später entstand noch ein Super 8-Film über eine Fahrt zu den Äußeren Hebriden mit dem Titel "Lochmaddy".
Sogar Polaroid-Super 8-Filme gab es. Weil die ersten Videogeräte auf den Markt kamen, stellte Polaroid die Produktion dieser Geräte ein. Ich kaufte mir damals bei Photo Porst ein Set bestehend aus Kamera und Abspielgerät für günstige 100 DM.
Das Super 8-Material konnte nur mit der Polaroidfilmkamera aufgenommen werden, da sich der Film in einer Spezialkassette befand. Nach Ende der Aufnahme (etwa 3 Min. Spieldauer) wurde der Film im Wiedergabegerät entwickelt und konnte kurz darauf angesehen werden. Das Gerät mitsamt Kamera wurde mir leider gestohlen, aber ein paar Kassetten habe ich noch.
Das Filmmaterial läßt sich im normalen Super 8-Projektor abspielen, wenn man die Kassette aufbricht und den Film auf eine Spule wickelt.
Wenn ich Zeit finde, das Material auf Video zu kopieren, werde ich es hier zeigen...
Von Wlfried Bienek konnte ich mir eine 16mm-Kamera der Marke Bolex ausleihen. Die Kamera war mit einem Federwerk ausgestattet und musste vor dem Drehen aufgezogen werden, man brauchte keinen Strom!
Mein erster Film war ein 16mm-Film. Titel: "Die Axt", mit Sonja Kuprat und Roger Helmig als Darsteller. Inhalt: Roger kommt mit einer Axt eine Rolltreppe hochgefahren und jagt Sonja mit erhobener Axt über die Kettwiger Straße und durch den Kreuzgang der Münsterkirche in Essen. Das Filmmaterial auf zwei Standardrollen habe ich entwickeln lassen und liegt irgendwo bei mir herum. Auch hiervon werde ich in Zukunft eine Videokopie machen. Der Aufwand dafür ist recht groß, deshalb wird es wohl noch ´was dauern...
In diesem von Roger Helmig gedrehten Super-8 Film ist sein erster Umzug
von Bergerhausen nach Steele in eindrucksvollen, subjektiven Bildern dokumentiert.